HIV - Mikronährstoffe contra Immunschwäche

Mikronährstoffmangel bei HIV-Infizierten

HIV-Patienten haben im Rahmen Ihrer chronischen Erkrankung einen erhöhten Mikronährstoffbedarf. Zusätzlich verbrauchen viele der antiretroviralen Medikamente für ihre eigene Verstoffwechslung Mikronährstoffe oder führen darüber hinaus zu deren erhöhter Ausscheidung:

 

Vitamine

  • Vitamin A
  • Vitamin B2
  • Vitamin B6
  • Vitamin B12
  • Carotin
  • Beta-Carotin
  • Vitamin C
  • Vitamin E

 


Spurelelemente

  • Selen
  • Zink

Durch die großen Defizite können verschiedene Bereiche des Stoffwechsels und Immunsystems nur eingeschränkt arbeiten. Dadurch wird das Immunsystem zusätzlich geschwächt. Obwohl zahlreiche Studien seit den 90er Jahren die Zusammenhänge anschaulich demonstrieren, wird nur selten die Konsequenz daraus gezogen. Keinesfalls ausreichend sind die Zufuhrempfehlungen der DGE, welche ausdrücklich den Minimalbedarf von Gesunden decken. HIV-Patienten dagegen haben einen erhöhten Bedarf und sollten eine optimale, nicht eine minimale Zufuhr zur Unterstützung ihres Immunsystems anstreben.

 

Zweck der gezielten Mikronährstoffergänzung bei HIV-Patienten:

  • Ergänzung vor der antiretroviralen Therapie

- Stärkung des körpereigene Immunsystem um die Anwendung der antiretroviralen Therapie möglichst lange Zeit zu vermeiden

  • Ergänzung während der antiretroviralen Therapie

- Nebenwirkungen vermindern
- Stärkung des Immunsystems
- Verbesserung der Lebensqualität