Hormonregulierung

Sanft das Hormonsystem ausbalancieren

Hormone beeinflussen unser gesamtes Leben: Weitreichende Beschwerden, wie Migräne, Schlafstörungen, Schilddrüsenerkrankungen, Libidoschwäche, Gewichtsprobleme, Konzentrationsstörungen, Wechseljahresbeschwerden, unerfüllter Kinderwunsch, Myome oder auch Zyklusschwankungen können durch hormonelle Dysbalancen verursacht werden.

 

Die Regulierung der körpereigenen Hormonproduktion  auf natürlicher Basis kann durch den Einsatz von pflanzlichen Wirkstoffen oder Bioidentischen Hormoncremes erfolgen, aber natürlich auch  schon im Vorfeld durch den Ausgleich mangelnder Mikronährstoffe günstig beeinflusst werden.

Ein kleiner Ausflug in zahllose Ansatzpunkte von Vitalstoffen im Hormonsystem:

 

  • In der Schilddrüse aktiviert Selen das Thyroxin zum stoffwechselaktiven Triiod-Thyronin.
  • Durch Tryptophan können Schlafstörungen, welche durch Serotoninmangel ausgelöst sind, günstig beeinflusst werden.
  • L-Arginin ist Vorstufe des gefäßwirksamen Neurotransmitters Stickstoffmonoxid. Über seine Freisetzung verbessert L-Arginin die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der glatten Muskulatur, was einer erektilen Dysfunktion entgegenwirkt. (Achtung: immer in Verbindung mit Antioxidantien anwenden!)
  • Calcium und Vitamin D können das Osteoporoserisiko von Frauen in den Wechseljahren deutlich senken.

Vitalstoffe und Hormone beeinflussen sich wechselseitig

So wie ein Vitalstoffmangel die Hormonproduktion negativ beeinträchtigen kann, so kann wechselwirkend auch ein Hormonungleichgewicht zu Vitalstoffmangel führen: Die Magnesiumaufnahme aus dem Blut in die Knochen und Weichteile wird durch Östrogene begünstigt. Frauen mit Prämenstruellem Syndrom haben für gewöhnlich eine Estradioldominanz. Somit können erhöhte Östrogenwerte bei PMS zu einem Abfall der Magnesiumspiegel führen. Erhöhte Reizbarkeit, aber auch Migräneattacken in der ersten Zyklushälfte werden zum Teil mit einem Magnesiummangel der glatten Muskelzellen der Gefäße im Gehirn in Verbindung gebracht. Magnesiumgaben können die Symptome lindern.

 

Am Beispiel der Hormone lässt sich sehr schön erkennen wie vielschichtig und komplex die Zusammenhänge im Körper sind und wie leicht ein Ungleichgewicht entstehen kann. 

 

Es müssen in diesem Bereich nicht nur die Hormone alleine betrachtet werden, sondern gleichzeitig die Mikronährstoffe, übergeordnete Organe wie die Schilddrüse, Stress im Alltag und natürlich die Regulationsmedizin um eine ganzheitlich greifende Balance wieder herzustellen.